Auf den Punkt: Google ermöglicht ab März 2024 auch Privatnutzern, ihren Kontonamen zu ändern. Die alte E-Mail bleibt als Alternative bestehen und nutzt denselben Posteingang. App-Entwickler müssen prüfen, ob ihre Systeme diese Änderung unterstützen.
Ab dem 31. März können US-amerikanische Nutzer ihren Google-Kontonamen ändern, ohne ihr Konto, ihren Posteingang oder ihre Daten zu verlieren. Diese Neuerung betrifft auch Apps, die auf Google-Anmeldung oder E-Mail-basierte Nutzeridentifikation setzen.
Viele Menschen nutzen noch alte E-Mail-Adressen, die nicht mehr zu ihrer Identität passen – sei es wegen eines Namenwechsels, einer beruflichen Neuausrichtung oder einfach weil der alte Nutzername nicht mehr gefällt. Mit diesem Update wird die Sache neu gelöst: Wenn ein Nutzer seinen Nutzernamen ändert, bleibt die ursprüngliche E-Mail-Adresse als alternative Adresse mit dem gleichen Konto verknüpft. Beide E-Mail-Adressen führen zum identischen Posteingang. Anmeldung und E-Mail-Versand funktionieren mit beiden Adressen. Diese Funktion stand bislang nur Business-Workspace-Nutzern zur Verfügung und ist nun auch für private Google-Konten mit @gmail-Adresse verfügbar. App-Entwickler sollten überprüfen, wie ihre Integrationen mit Google-Anmeldung oder E-Mail-basierter Nutzeridentifikation davon betroffen sind.