Zero-Trust in OT gelingt besser durch konkrete Funktionsprinzipien als abstrakte Architektur-Modelle und durch fokussierte Maßnahmen an IT-OT-Schnittstellen wie Jump-Hosts und Remote-Access-Pfaden.
Sicherheitspolitiker fordern nach dem Bahnfunk-Ausfall ein gesetzliches Verbot chinesischer Komponenten in kritischer Infrastruktur, um Sabotage und Spionage auszuschließen.
Mitarbeiter geben sensible Daten unbewusst in nicht autorisierte KI-Dienste ein; traditionelle DLP-Lösungen erfassen diese neuen Datenpfade nicht und benötigen kontextbasierte Risikoanalysen statt pauschaler Blockaden.
Mittelständische Unternehmen müssen bei der Auswahl von Security-Partnern Datenlokation, Zugriffsrechte und Jurisdiktion verbindlich klären, statt sich blind auf US- oder israelische Anbieter zu verlassen.
Endgeräte-Management ist ein häufig vernachlässigter Ansatzpunkt bei der NIS2-Umsetzung, obwohl sie zentral für die geforderten Sicherheitsstandards sind.
NIS2 erfordert kontinuierliche, technisch nachgewiesene Sicherheit auf Endgeräten, nicht nur auf dem Papier dokumentierte Konzepte – besonders kritisch bei gemeinsam genutzten Terminals in kritischen Branchen.
Ransomware-Gruppen konzentrieren sich nach einer Phase niedrigerer Aktivität verstärkt auf europäische Organisationen und ihre Zulieferer als primäre Angriffsziele.