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Google integriert Colossus-Storage nativ in PyTorch via fsspec

Auf den Punkt: Native Anbindung von Googles Rapid Bucket an PyTorch über fsspec reduziert GPU-Idle-Zeiten durch verbesserte Datendurchsätze beim Modelltraining.

Google hat eine native Integration von Rapid Bucket—einem hochperformanten Speicher auf Basis der Colossus-Architektur—in PyTorch realisiert. Damit sollen Datenlade-Engpässe beim Training großer Modelle entfallen.

Google hat unter der Leitung von Trinadh Kotturu (Senior Product Manager) und Martin Durant (Maintainer von fsspec bei Anaconda) eine Integrationslösung vorgestellt, die PyTorch-Workloads auf Google Cloud beschleunigt. Rapid Bucket, aufgebaut auf Googles Colossus-Speicherarchitektur, wird via Standard-fsspec-Interface direkt in PyTorch eingebunden.

Das zentrale technische Problem besteht darin, GPUs während des Trainings kontinuierlich mit Daten zu versorgen. Bei wachsenden Modellgrößen werden Datenladeoperationen und Checkpointing zu Trainingsbottlenecks. Typisches Szenario: Modelle müssen Terabyte bis Petabyte an Daten aus entfernten Speichersystemen laden und verarbeiten. Konventionelle REST-basierte Speicherzugriffe können die erforderliche Durchsatzrate und Ultra-Low-Latency-Anforderungen nicht erfüllen, was zu untergenutzten GPU-Ressourcen führt.

Rapid Bucket adressiert diese Anforderung durch bidirektionales gRPC, das erheblich höhere Datenraten als HTTP ermöglicht. Der Speicher läuft in dedizierten zonalen Buckets und reduziert damit die Wartezeit beim Datenabruf während des Trainings. Für Practitioners bedeutet dies: bessere GPU-Auslastung durch schnellere Datenanforderungen, ohne Änderungen an bestehenden PyTorch-Codebases.


Quelle: ainews-dev.lumi-systems.io · Erschienen 17. Mai 2026
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