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IBM-Studie: Unternehmen bleiben in proprietären KI-Systemen gefangen

Auf den Punkt: Unternehmen in der EMEA-Region erkennen KI-Souveränität als Geschäftsnotwendigkeit, sind aber faktisch in proprietären Systemen gefangen und haben keine ausreichende Transparenz über ihre Anbieterabhängigkeiten.

Eine globale Studie des IBM Institute for Business Value belegt, dass KI-Souveränität für EMEA-Organisationen geschäftskritisch geworden ist – doch die meisten sind weiterhin an proprietäre KI-Systeme gebunden, deren Austausch kaum möglich ist. Zugleich fehlt ihnen Transparenz über ihre Anbieterabhängigkeiten.

Die IBM-Studie dokumentiert ein zentrales Dilemma: Während Unternehmen in der EMEA-Region KI-Souveränität als strategische Notwendigkeit erkannt haben, sind sie faktisch in KI-Systemen gefangen, die eine Migration oder den Wechsel zu alternativen Lösungen erheblich erschweren. Dies schränkt ihre Handlungsfreiheit bei der Gestaltung ihrer KI-Infrastruktur ein.

Ein wesentliches Problem liegt in der fehlenden Transparenz über Abhängigkeiten. Viele Organisationen besitzen keine ausreichende Übersicht über ihre Bindungen an spezifische Anbieter, Modelle und zugrundeliegende Infrastruktureigenschaften. Diese Wissenslücken erschweren es ihnen, Risiken zu erkennen und strategische Alternativen zu bewerten.

Für Chief Data Officer:innen und Regulatorische Verantwortliche ist dies relevant, da KI-Souveränität zunehmend Compliance-, Kontroll- und Risikomanagement-Anforderungen berührt. Die Unfähigkeit, sich aus proprietären Systemen zu befreien, kann regulatorische Anforderungen zur Datensicherheit und Unabhängigkeit gefährden.


Quelle: itwelt.at · Erschienen 22. Juni 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.1.

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