Auf den Punkt: Das FBI warnt vor einer 58-prozentigen Steigerung von Verlusten durch Kryptowährungs-Automaten-Betrügereien. 2025 verzeichnete die Behörde über 13.400 Beschwerden mit Gesamtverlusten von 388 Millionen Dollar. Mehrere Bundesstaaten haben bereits Verbote erlassen.
Das FBI warnt vor einer massiven Zunahme von Betrügereien mit Kryptowährungs-Automaten. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Behörde über 13.400 Beschwerden und Verluste von mehr als 388 Millionen Dollar – ein Anstieg von 58 Prozent gegenüber 2024.
Das FBI berichtet von alarmierenden Verlusten durch Betrügereien mittels Kryptowährungs-Automaten, auch Bitcoin-Geldautomaten genannt. Diese physischen Terminals ähneln herkömmlichen Geldautomaten und ermöglichen den Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen mittels Bargeld oder Debitkarten. Sie befinden sich häufig an Tankstellen und in Convenience-Stores.
Die Betrugsmethode folgt einem typischen Muster: Cyberkriminelle instruieren Opfer, Bargeld an den Automaten einzuzahlen, das dann auf Konten der Täter überwiesen wird. Nach Angaben des FBI erhielt die Behörde im Jahr 2025 über 13.400 Beschwerden mit Verlusten von mehr als 388 Millionen Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 23 Prozent bei den Beschwerden und 58 Prozent bei den Verlusten im Vergleich zu 2024. Mehr als die Hälfte der Opfer waren über 50 Jahre alt, mit Verlusten von über 302 Millionen Dollar.
Besonders betroffene Bundesstaaten sind Texas, Florida und Kalifornien mit über 3.300 Beschwerden und Verlusten von über 112 Millionen Dollar. Als Reaktion auf diese Entwicklung haben mehrere Bundesstaaten wie Minnesota, Indiana und Tennessee Kryptowährungs-Automaten bereits verboten.
Das FBI empfiehlt verschiedene Schutzmaßnahmen: Keine Geldtransfers an unbekannte Online-Kontakte, Vorsicht bei unbekannten QR-Codes, direkte Verifizierung von Telefonanrufen und kein Teilen persönlicher Daten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich angebliche Behördenvertreter Kryptowährungszahlungen fordern.