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Operation Ramz: INTERPOL zerschlägt Cyberkriminalitätsnetzwerke im Nahen Osten und Nordafrika mit 201 Verhaftungen

Auf den Punkt: INTERPOL zerschlägt in der Operation Ramz Cyberkriminalitätsnetzwerke im Nahen Osten und Nordafrika mit 201 Verhaftungen, 3.867 identifizierten Opfern und 53 beschlagnahmten Servern zwischen Oktober 2025 und Februar 2026.

INTERPOL hat eine beispiellose Razzia gegen Cyberkriminalität im Nahen Osten und Nordafrika koordiniert, die zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 zu 201 Verhaftungen führte. An der Operation waren 13 Länder der Region beteiligt, um böswillige Infrastruktur zu zerschlagen und künftige Cyberanschläge zu verhindern.

Die internationale Polizeibehörde INTERPOL hat eine koordinierte Aktion gegen Cyberkriminalität im Nahen Osten und Nordafrika durchgeführt, die sich gegen Phishing-, Malware- und Cyber-Betrügereien richtete. Die Operation führte zu 201 Verhaftungen und der Identifizierung von 382 weiteren Verdächtigen. Insgesamt wurden 3.867 Opfer identifiziert und 53 Server beschlagnahmt.

Im Rahmen der sogenannten Operation Ramz zerschlugen die algerischen Behörden ein Phishing-as-a-Service-Netzwerk, nachdem sie dessen Server konfiszierten und einen Verdächtigen festnahmen. In Marokko stellten die Behörden Computer, Smartphones und externe Festplatten sicher, die Bankdaten und Phishing-Software enthielten.

Ein besonders Fall ereignete sich im Oman, wo ein privater Server mit kritischen Sicherheitslücken und Malware-Infektionen entdeckt wurde. In Katar wurden kompromittierte Geräte gefunden, deren Besitzer nichts von ihrer Nutzung zur Verbreitung von Malware wussten.

Ein besonders beunruhigender Fall betraf Jordanien, wo die Polizei ein Betrugsnetzwerk aufdeckte, das 15 Personen umfasste. Ermittlungen zeigten jedoch, dass diese selbst Opfer von Menschenhandel waren, die unter falschen Versprechungen von Arbeitsplätzen aus Asien rekrutiert und gezwungen wurden, an Finanzbetrügereien teilzunehmen.

Das Sicherheitsunternehmen Group-IB trug wesentlich zum Erfolg bei, indem es Informationen über mehr als 5.000 kompromittierte Konten bereitstellte und Details über aktive Phishing-Infrastruktur in der Region teilte.

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