Auf den Punkt: Microsoft startet Cloud-Initiated Driver Recovery: Eine neue Funktion ermöglicht automatisches Rollback fehlerhafter Windows-Treiber via Windows Update. Das System wird ab September 2026 aktiv und erfordert weder Eingriffe von Hardware-Partnern noch von Benutzern.
Microsoft rollt eine neue Funktion namens Cloud-Initiated Driver Recovery aus, die es dem Unternehmen ermöglicht, fehlerhafte Treiber aus Windows Update automatisch zu deinstallieren. Dies beseitigt die Notwendigkeit manueller Eingriffe durch Hardwarehersteller oder Benutzer nach der Bereitstellung problematischer Treiber.
Die neue Cloud-Initiated Driver Recovery ermöglicht es Microsoft, fehlerhafte Treiber automatisch auf eine vorherige stabile Version oder auf den nächst besten verfügbaren Treiber aus dem Windows Update-Katalog zurückzusetzen. Dies erfolgt vollständig durch Microsoft, ohne dass Partner oder Benutzer eingreifen müssen.
Bislang mussten Hardware-Partner bei qualitätsbezogenen Problemen mit über Windows Update bereitgestellten Treibern entweder einen Ersatztreiber einreichen, oder Benutzer mussten den fehlerhaften Treiber manuell deinstallieren. Dies führte häufig dazu, dass Geräte über längere Zeit mit minderwertigen Treibern liefen.
Das neue Recovery-System wird derzeit von Mai bis August getestet und soll ab September 2026 automatisch Treiber zurückrollen, die während der Flighting- oder graduellen Rollout-Phase abgelehnt wurden. Die Funktion nutzt die bestehende Windows Update-Infrastruktur und erfordert keinen zusätzlichen Client-Agent oder Partner-Tools.
Geräte, die keinen von der Driver Shiproom genehmigten Treiber finden, überspringen die Cloud-Initiated Driver Recovery. Microsoft präsentierte diese Initiative im Rahmen der Driver Quality Initiative (DQI), die auf der WinHEC 2026 in Taipeh angekündigt wurde und darauf abzielt, die Treiberqualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit im gesamten Windows-Ökosystem zu verbessern.