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GDS äußert sich zu NHS-Entscheidung gegen Open Source

Auf den Punkt: Das Government Digital Service kritisiert indirekt die NHS-Entscheidung, Open-Source-Code nach Sicherheitslücken zu sperren. Die Behörde plädiert dafür, Offenheit zur Standard-Praxis zu machen statt die Ausnahme.

Der Regierungsdienst GDS (Government Digital Service) hat sich zur umstrittenen Entscheidung des NHS geäußert, den Zugang zu Open-Source-Repositories nach Sicherheitslücken zu sperren. Die GDS argumentiert, dass Offenheit der Standard sein sollte.

Der Government Digital Service hat sich in die Debatte um die NHS-Entscheidung eingemischt, Open-Source-Projekte nach Sicherheitslücken aus dem Projekt Glasswing offline zu nehmen. In einem am 14. Mai veröffentlichten Beitrag zu künstlicher Intelligenz, offenem Code und Sicherheitsrisiken im öffentlichen Sektor argumentiert die GDS deutlich: Offenheit sollte die Standardposition sein. Die Behörde weist darauf hin, dass die Privatisierung aller Inhalte zusätzliche Kosten für Bereitstellung und Compliance verursacht, während gleichzeitig Möglichkeiten zur Wiederverwendung und externe Überprüfung begrenzt werden. Schließungen sollten nur sparsam und mit klarer Absicht erfolgen. Obwohl die GDS das NHS nicht direkt namentlich nennt, sieht der Beobachter Terence Eden die Stellungnahme als erhebliche Eskalation – im britischen Beamtendeutsch vergleichbar mit einer „Einladung zu einem Treffen ohne Kekse”, was auf ein eisiges und angespanntes Gespräch hindeutet.

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