Auf den Punkt: Nutzer können ab sofort GPT-5, Gemini, Open-Source-Modelle über OpenRouter, lokale Modelle oder Enterprise-Gateways als Backend für Claude Cowork und Code in Claude Desktop verwenden.
Anthropic hat Claude Cowork und Code in der Desktop-Anwendung für die Nutzung mit beliebigen Sprachmodellen freigegeben. Die Funktion wurde ohne formelle Ankündigung, Blog-Beitrag oder Pressemitteilung ausgerollt und steht nur in der technischen Dokumentation zur Verfügung.
Anthropic hat die Unterstützung für Drittanbieter-Inferenzen in Claude Cowork und Code freigeschaltet. Über Claude Desktop können Anwender nun jedes beliebige Sprachmodell als Backbone einsetzen: kommerzielle Modelle wie GPT-5 oder Gemini, Open-Source-Varianten über OpenRouter (etwa GPT OSS 120B), lokal laufende Modelle auf dem eigenen Rechner oder Enterprise-Lösungen wie AWS Bedrock, Google Vertex und andere Foundries.
Die Rollout erfolgte ohne öffentliche Ankündigung, ohne Blog-Post und ohne offizielle Pressemitteilung. Stattdessen dokumentierte Anthropic die Funktion nur in der technischen Dokumentation. Ein Sicherheitsforscher entdeckte das Feature zufällig; über 20 Stunden später gab es immer noch keine offizielle Stellungnahme von Anthropic.
Für Practitioner bedeutet dies: Wer Claude Cowork und Code verwenden möchte, ohne an Anthropics eigene Modelle gebunden zu sein, kann nun das Werkzeug mit lokalen oder über OpenRouter bezogenen Modellen nutzen — etwa durch den LiteLLM-Proxy für Kompatibilität. Dies eröffnet Flexibilität bei der Modellwahl, ohne die Cowork- und Code-Funktionalität aufzugeben.
Quelle: ainews-dev.lumi-systems.io · Erschienen 3. Mai 2026
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