Zum Inhalt springen

Codex und Claude erweitern KI-Assistenten für Wissens- und Kreativarbeit

Auf den Punkt: KI-Agenten verschieben ihren Fokus weg von reiner Kodierung hin zu automatisierten Workflows in etablierten Produktivitäts- und Kreativanwendungen.

OpenAI positioniert Codex zunehmend als Universalanwendung für Büroarbeit jenseits von Programmierung, während Anthropic Claude um Security-Features und Integration in Kreativsoftware erweitert.

OpenAI hat Codex mit dem Update „Codex for Work” signifikant erweitert. Die neue Version arbeitet 42 Prozent schneller bei der Komputation aus, bietet einen responsiven Browser sowie neue Funktionen wie /chronicle und /goal (eine Implementierung des Ralph-Loop-Konzepts). Das Onboarding leitet Nutzer jetzt aktiv an, ihre Microsoft-, Google- oder Salesforce-Konten zu verbinden.

Die Benutzeroberfläche folgt einem dynamischen Ansatz, statt statische Schalter wie bei Claude Cowork zu verwenden. Das System routet die gesamte UI-Erfahrung situativ. Die Anwendung enthält zudem eine Planungsschnittstelle ähnlich Cowork und einen integrierten Editor für Microsoft-Office-Dokumente. Diese Erweiterung zielt explizit auf Anwender ohne Programmierkenntnisse ab und positioniert Codex als Werkzeug für „jede Aufgabe am Computer”.

Auf Seite von Anthropic hat Claude parallel neue Funktionalität erhalten: Die Integration von Claude Security als Code-Review-Tool sowie umfassendere Support für Kreativanwendungen wie Blender, Autodesk, Adobe Creative Cloud, Ableton, Splice, Canva und Affinity-Software. Diese Erweiterungen zeigen einen gemeinsamen Trend beider Anbieter weg von spezialisierter Programmierunterstützung hin zu agentiven Systemen, die in etablierte Arbeitsabläufe integriert werden.


Quelle: ainews-dev.lumi-systems.io · Erschienen 1. Mai 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.5.2.

Share on: