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Claude Cowork und Code funktionieren jetzt mit beliebigen LLMs

Auf den Punkt: Claude Cowork und Code unterstützen nun beliebige LLMs wie GPT-5, Gemini, lokale Modelle oder Enterprise-Gateways, ohne dass Anthropic eine formale Ankündigung machte.

Anthropic hat stillschweigend die Unterstützung für externe Sprachmodelle in Claude Cowork und Code freigeschaltet. Praktiker können damit jetzt beliebige LLMs direkt in Claude Desktop einbinden—von proprietären Modellen über Open-Source-Varianten bis zu lokalen oder unternehmensinternen Lösungen.

Anthropic hat die Unterstützung für Third-Party-Modelle in Claude Cowork und Code für Claude Desktop aktiviert. Nutzer können damit verschiedene Sprachmodelle direkt integrieren: GPT-5, GPT Open Source mit 120 Milliarden Parametern, Gemini, Open-Weight-Modelle über OpenRouter, lokale Modelle auf dem eigenen Rechner oder unternehmensweite Gateways wie AWS Bedrock, Google Vertex oder Anthropic Foundry.

Die Funktion wurde ohne offizielle Ankündigung eingeführt. Es gab keinen Blog-Post und keine Update-Mitteilung—einzig technische Dokumentation war verfügbar. Nach mehr als 20 Stunden lag noch keine offizielle Stellungnahme vor. Die Entdeckung erfolgte zufällig durch die Community auf Hacker News und durch Sicherheitsforscher wie Paweł Huryn, der die diskrete Freigabe dokumentierte.

Für lokale oder über OpenRouter angebundene Modelle ist die LiteLLM-Proxy-Integration erforderlich. Die Möglichkeit, externe Modelle einzubinden, eröffnet Praktikern mehr Flexibilität bei der Wahl ihrer Inferenzinfrastruktur—besonders relevant für Teams, die bestehende Enterprise-Setups oder spezifische Open-Source-Modelle nutzen möchten.


Quelle: ainews-dev.lumi-systems.io · Erschienen 26. April 2026
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