Auf den Punkt: Keeper Security bringt Privileged-Access-Management direkt in Microsoft Teams, um Genehmigungsprozesse für sensitiven Zugriff zu zentralisieren und die Nachverfolgbarkeit zu verbessern.
Keeper Security hat eine Integration für Microsoft Teams vorgestellt, die Anfragen für privilegierte Zugriffe und deren Genehmigung direkt in der Kollaborationsplattform abwickelt. Das soll Sicherheitsprozesse transparenter machen und Medienbrüche durch E-Mail oder separate Ticketsysteme reduzieren.
Viele Unternehmen handhaben Anfragen für privilegierte Zugriffe bislang über verteilte Kanäle wie E-Mails, Ticketsysteme oder separate Verwaltungsportale. Diese fragmentierte Struktur erschwert die Nachverfolgung und führt zu Unübersichtlichkeit. Die Teams-Integration von Keeper zentralisiert diese Abläufe, indem Nutzer Anfragen und Genehmigungen direkt in ihrer täglichen Arbeitsumgebung abwickeln können.
Die Lösung unterstützt mehrere Szenarien: zeitlich begrenzte Anfragen auf gespeicherte Zugangsdaten oder Ordner, einmalige Passwort-Freigaben, Genehmigungen für erhöhte Benutzerrechte auf Endgeräten, SSO-Geräte-Freigaben sowie Erstellung neuer Zugangsdaten mit automatisch generierten Passwörtern. Sämtliche genehmigten Aktionen werden dokumentiert, um eine spätere Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Der Zugriff wird nach dem Prinzip des geringsten erforderlichen Privilegs vergeben, ist zeitlich begrenzt und wird automatisch entzogen.
Keeper betreibt die Teams-App in der Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens und verarbeitet Zugangsdaten und Geheimnisse nicht über eigene Cloud-Dienste. Die Architektur basiert auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und einem Zero-Knowledge-Ansatz, bei dem der Anbieter selbst keinen Zugriff auf gespeicherte Informationen hat. Die Integration nutzt bestehende Komponenten wie den Keeper Secrets Manager und kann automatisiert bereitgestellt werden.
Die Teams-Integration reiht sich in Keepers breitere Integrationsstrategie ein, die bereits Verbindungen zu Jira, ServiceNow und Slack umfasst. Dieser Ansatz spiegelt einen Trend wider, wonach Sicherheits- und Freigabeprozesse in die alltäglichen Arbeitsumgebungen der Mitarbeitenden verlagert werden sollen, anstatt Anwendungswechsel zu erzwingen – allerdings bleibt die Balance zwischen Bedienbarkeit und Sicherheitsanforderungen eine kontinuierliche Herausforderung.
Quelle: www.it-daily.net · Erschienen 26. Juni 2026
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