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Forescout-Report zeigt: 91,5% der SSH-Server in DACH nicht quantensicher

Auf den Punkt: In der DACH-Region sind nur 8,5 Prozent der SSH-Server quantenresistent, neue Forescout-Dashboards ermöglichen CISOs eine strukturierte Erfassung und Priorisierung des Quantum-Migrations-Rückstands.

Ein Forescout-Report offenbart für die DACH-Region erhebliche Defizite in der Quantenresistenz: Nur 8,5 Prozent der SSH-Server erfüllen Post-Quantum-Cryptography-Standards. Neue Monitoring-Dashboards sollen CISOs dabei helfen, diese Sicherheitslücken zu identifizieren und Mitigationsmaßnahmen zu priorisieren.

Der Forescout-Report zeigt für die DACH-Region, dass der überwiegende Anteil der SSH-Infrastruktur noch nicht auf Post-Quantum-Cryptography (PQC) vorbereitet ist. Aktuell sind nur 8,5 Prozent der untersuchten SSH-Server mit quantenresistenten Verfahren ausgestattet — ein Befund, der für Organisationen mit regulatorischen Anforderungen unter NIS2 kritisch ist.

Forescout hat neue Dashboards für Post-Quantum-Cryptography-Readiness und Verschlüsselungshygiene entwickelt, die Quantum-Risiken sichtbar und messbar machen. Diese Instrumentarien ermöglichen CISOs, die Crypto-Anfälligkeit IT-, OT-, IoT- und IoMT-übergreifend zu visualisieren, Risikoexposition zu quantifizieren und konkrete Modernisierungsprioritäten zu setzen.

Für CISOs bedeutet dies praktisch: Organisationen können ihre PQC-Readiness systemisch nachweisen und in Audit-Kontexten (etwa für NIS2-Compliance) dokumentieren. Die Messbarmachung des Quantum-Risikos ist Voraussetzung für eine priorisierte, ressourcenschonende Migrationsstrategie zu post-quantensicheren Kryptoverfahren.


Quelle: itwelt.at · Erschienen 25. Juni 2026
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